the whole live is a journey – enjoy travelling it

Nachdem ich die letzten Monate stundenlang vor meinem Rechner gesessen bin, sitze ich nun wieder davor. Zur Abwechslung schreibe ich aber nicht an Seminararbeiten fürs Studium, sondern endlich mal wieder an meinem Blog. War ein sehr anstrengendes Semester und auch das Geld verdienen durfte nicht zu kurz kommen, weswegen leider dieser Blog etwas leiden musste.

Habe eben mal die 8 Paper des letzten Semesters überflogen und festgestellt, dass wir (manche der Arbeiten waren Gruppenarbeiten)  161 Seiten reinen Text geschrieben und inklusiver aller Anhänge etc. 250 Seiten pure Weisheit aufs Papier gebracht haben. Da jetzt langsam aber sicher auch noch die Noten dazu eintrudeln, und diese äußerst zufriedenstellend sind, lässt sich das Fazit ziehen, dass sich die Arbeit absolut gelohnt hat. Gleichzeitig bin ich froh, einfach mal wieder nichts tun zu müssen und entspannen zu können.

Damit hier nun endlich mal wieder etwas Content reinkommt, werde ich im Laufe der nächsten Woche einfach ein wenig über die Ergebnisse der Seminararbeiten berichten. Und mal schauen, was mir noch so einfällt :) . Bis dann!

Bin heute über Tobias Hurrles Blogbeitrag auf den Spot der neuen, “verantwortungsvollen” noa Bank gekommen:

Über die Kommunikation und die Methoden schreibt Tobias Hurrle sehr gut, deswegen empfehle ich dringend auch den Blogbeitrag zu lesen.

Mich hat das dazu bewegt, den Beitrag zu kommentieren und auch unter einem anderen Gesichtspunkt zu beleuchten: Corporate Social Responsibility. Ich veröffentliche den Beitrag nun auch hier, in der Hoffnung weitere Diskussionspartner zum ursprünglichen Blog zu locken.

Hi Tobi,
Danke für den übersichtlichen und infromativen Blogbeitrag. Mich interessiert die Bank nicht nur aus Marketing-Sicht sondern auch aus Management-Sicht vor allem hinsichtlich Corporate Social Responsibility (CSR).

Zunächst zur Bank:
Hätte ich Geld, das ich anlegen könnte (bin ein armer Student), würde ich mich mit Sicherheit für die NOA entscheiden. Die treffen mit ihrer Vision und ihren Werten absolut ins Schwarze. In Zeiten, in denen man (oder zumindest ich, wobei ich da glaube ich nicht alleine bin) Banken mehr als skeptisch gegenübersteht, ist man froh ein solch vermeintlich transparentes und gesellschaftsfreundliches Geldinstitut zu haben. Was NOA betreiben will, ist CSR nicht nur als Teil, sondern verschmolzen mit dem Kern des Unternehmens. So stelle ich mir ein idealtypisches gesellschaftlich orientiertes Unternehmen vor. Dass man sich aussuchen kann, wohin das Geld fließen soll, finde ich auch sehr ansprechend. Dabei halte ich allerdings Transparenz für äußerst wichtig und hoffe, dass es eine Art Reporting System gibt.

Wo wir auch schon bei der Kommunikation wären:
Denke, dass die Kanäle sehr gut selektiert wurden, um Menschen anzusprechen, die sich für eine nachhaltige Entwicklung der eigenen Umgebung, der Wirtschaft und der Welt im allgemeinen interessieren. Habe mich im letzten halben Jahr auch intensiv mit CSR beschäftigt und festgestellt, dass die Branche und deren Interessierte überdurchschnittlich aktiv sind in sozialen Netzwerken und in der Nutzung neuer Medien. Es wird NOA also nicht allzu schwer fallen, genau diese Interessengruppen zu erreichen. Eine Herausforderung wird es aber sein, diesen selbst auferlegten Werten auch gerecht zu werden und diese auch anständig zu kommunizieren. Wie bereits oben erwähnt ist die Transparenz gerade im Bereich der CSR (oder bürgerlichen Verantwortung, wie NOA das nennt) von äußerster Bedeutung. Wenn mich mir also schon aussuchen kann, in welche Region oder sonstigen Bereich, den NOA anbietet, mein Geld fließt, dann möchte ich auch wissen, wohin genau und wer tatsächlich davon profitiert. Diese Transparent aufzubauen und zu wahren ist bestimmt nicht einfach, aber eine Riesen-Chance für NOA.

Wenn sie das Bankengeschäft tatsächlich so verantwortungsvoll ausführen, zudem ausführlich und offen darlegen können, wohin das Geld fließt und dafür weiterhin moderne Kommunikationsinstrumente nutzen, dann prophezeie ich NOA eine blühende Zukunft mit vollen Konten auf grünen Wiesen und stetig wachsende Fan- bzw. Freundeslisten.

Herzliche Grüße,
Tobias Köhler

und jetzt ab zu http://blog.lingner.com/?p=624 und mitdiskutieren :)

An der Hochschule Heilbronn untersuchen wir zurzeit das Online-Angebot und die potentielle Nachfrage von akademischen Inhalten im Hospitality Bereich mit Unterstützung von Prof. Dr. Buer.

Hierzu benötigen wir Ihre Meinung als Dozenten, Studenten sowie Unternehmer, leitender Angestellter und Mitarbeiter im Hospitality Bereich.

Zu diesem Zweck haben wir einen kurzen Fragebogen erstellt: http://tinyurl.com/hospitality-umfrage
Für die Beantwortung der Fragen benötigen Sie maximal 5 Minuten.

Die Umfrage wird bis zum 20. November 2009 online verfügbar sein.

Bitte weitersagen. Danke :)
Und hier gleich teilnehmen:

Michael Schröder (geschäftsführender Gesellschafter der Agentur wbpr Public Relations und Präsident des Marketing Clubs Berlin) wurde von Spiegel.de interviewt. In dem Interview kommen Themen zur Sprache, wie sie auch in den Kommentaren zu den beiden letzten Blogeinträgen(1 und 2) zur Sprache kamen und Anwendung auf das PR13 Beispiel finden.

Signifikante Aussagen von Herrn Schröder:

Weil wir Kommunikationsexperten noch zu oft schlechte Arbeit machen. Wir sind zu bequem, denken zu altmodisch, beraten die Kunden falsch.

Die Fähigkeit, schnell auf aktuelle Diskurse zu reagieren, macht Marken für ihre Zielgruppen höchst relevant. Wir werden Echtzeit-Marketing lernen – oder untergehen.

Statt dem Kunden vorzuschreiben, was er gut zu finden hat, treten Unternehmen mit ihrer Zielgruppe in den Dialog – und zwar auf Augenhöhe. Leider begreifen das viele Firmen nicht.

Das gesamte Interview gibt’s hier bei Spiegel.de. Pflichtlektüre für alle Agenturen, die diesen Blog lesen.

Nach meinem gestrigen Beitrag, hat sich die Geschäftsführerin von PR13, Sabine Reinhart, zu Wort gemeldet. Sie meint, dass ich wohl ein paar Dinge mit dem falschen Signal versehen hätte und mir „vermeintlich clever und Skandal-fündig eine Geschichte zusammengereimt“ hätte. Stimmt, hab mir das zusammengereimt, hab ich ja auch reingeschrieben.

Dann meint sie, dass ich PR13 mehrfach „verdächtige“ Vetterles-Geschäfte zu betreiben. Dem Aufmerksamen Leser wird jedoch aufgefallen sein, dass ich PR13 in dem Beitrag nicht ein einziges Mal verdächtigt habe, Vetternwirtschaft zu betreiben. Ich habe lediglich geschrieben, dass solche Sachverhalte im Schwabenland als „Vetterleswirtschaft“ bezeichnet würden. In keinster Weise wurde PR13 bezichtigt, tatsächlich Vetternwirtschaft betrieben zu haben.

Der einzige Verdacht, der tatsächlich auch als solcher geäußert wurde, war dass sich M. und K. schon seit längerem kennen, was uns auch aus erster Hand bestätigt wurde. Alle anderen Äußerungen waren eindeutig als persönliche Eindrücke bzw. Meinungen markiert und sind daher wohl kaum als Bezichtigungen misszuverstehen. Stichwort: Meinungsfreiheit.

Thema Jury
Ich erspare euch an dieser Stelle den lächerlichen Versuch Frau Reinharts mich für blöd zu verkaufen und konzentriere mich auf die Fakten.

Laut Frau Reinhart setzte sich die Jury folgendermaßen zusammen: PR13 hatte eine Stimme, Audimax ebenfalls und Microsoft eine ungenannte Zahl von Stimmen. Für PR13 hat Frau Reinhart selbst abgestimmt, Audimax hat zunächst intern abgestimmt und daraus eine Stimme geformt, von Microsoft ist wie gesagt nichts bekannt. Haben aber wohl keine der stimmberechtigten Damen an diesem Abend persönlich kennengelernt. Deswegen verzeiht sie uns hier unser Nichtwissen. Sehr freundlich, Danke.

Thema Beziehung PR13 – Gewinner-WG
Zunächst noch eine Korrektur meinerseits: Habe fälschlicherweise aus der Mitbewohnerin der Gewinner WG eine A. gemacht. Sie heißt aber S..

Scheint, als wäre Hamburg ein Dorf. Da kennen sich alle irgendwie über ein bis zwei Ecken. Deswegen will ich euch ungern die von Frau Reinhart wunderschön formulierte und unterhaltsame Erklärung des umfangreichen Beziehungsgeflechtes vorenthalten. Muss ich aber leider machen, da ich mir mit der Rechtslage nicht sicher bin und ich im Moment schlecht einschätzen kann, wie böse Frau Reinhart auf mich ist. Habe mich jedenfalls köstlich über den Abschnitt amüsiert.

Habe kurz mit dem Gedanken gespielt, ob ich eine Top 3 der uninteressantesten bzw. unrelevantesten Facts dieses Statements aufführen soll und den Gedanken gleich wieder verworfen. Wir wollen doch nicht durch Ironie oder gar Zynismus vom eigentlichen Thema ablenken…

Kurz die relevanten Facts zusammengefasst:

  • Frau Reinhart kannte vor dem ersten Aufeinandertreffen beim Shooting mit der WG keinen der Bewohner
  • M. kennt wohl viele Menschen in Hamburg
  • K. kannte M. bereits “von früher über ihren Freund”
  • K. hat erst Anfang September bei PR13 angefangen, der Wettbewerb startete bereits im Juni

Ich will Frau Reinhart an dieser Stelle Glauben schenken und bin davon überzeugt, dass PR13 keine Vetternwirtschaft betrieben hat.

Abschließend möchte ich noch klar und deutlich festhalten, dass ich nichts gegen die erwähnten Personen habe und sie auch schätze. Weder wollte ich irgendjemanden bloßstellen, noch persönlich angreifen. Falls trotzdem der Eindruck entstanden sein sollte und ich jemanden verletzt haben sollte, bedaure ich das zutiefst und möchte mich hiermit in aller Form dafür entschuldigen.

UPDATE Start:

Die Geschäftsführerin von PR13 hat sich bei mir gemeldet und die offenen Fragen beantwortet sowie die Zusammenhänge erläutert. Vielen Dank dafür.Frau Reinhart spricht sich entschieden dagegen aus, dass Vetternwirtschaft betrieben wurde und erläutert in ihrer Email auch die Zusammenhänge.

Es scheint bei ihr der Eindruck entstanden zu sein, dass ich PR13 der Vetternwirtschaft bezichtige, was jedoch in keinster Weise der Fall ist, wenn man den Artikel aufmerksam liest. Alle Äußerungen waren eindeutig als persönliche Eindrücke bzw. Meinungen markiert und sind daher wohl kaum als Bezichtigungen misszuverstehen.

Eine ausführliche Erläuterung der offenen Fragen und Zusammenhänge folgt später.

UPDATE Ende.

Meine WG hat beim „Aud!max und Microsoft suchen Deutschlands Digitalisten-WG“ Gewinnspiel mitgemacht, ein Video eingeschickt und ist als Zweitplatzierte nach Hamburg zum Launch eingeladen worden. Eine WG aus Hamburg hat mit dieser Bewerbung gewonnen.

Für die Umsetzung dieses Gewinnspiels ist die PR-Agentur PR13 verantwortlich, die ebenfalls in Hamburg sitzt. Wir hatten einen durchaus netten Kontakt mit der Agentur und fanden es auch wirklich toll, dass wir eingeladen wurden, obwohl wir nur Zweiter geworden sind und dieser Preis beim Gewinnspiel nicht ausgeschrieben war.

Auf der Party haben wir dann die PR13 Mitarbeiter und die Gewinner-WG kennengelernt. Schnell haben wir gemerkt, dass sich PR13-Mitarbeiterin K. und Gewinner-WG- Mitbewohner M. wahrscheinlich nicht zum ersten Mal sehen und zudem schon einen sehr vertrauten Eindruck machten. Im Gespräch mit M. hat sich dieser Verdacht dann bestätigt und es wurde hinter vorgehaltener Hand erwähnt, dass man sich schon ca. 5-6 Jahre kenne.

Nachtigall ick hör dir trapsen!

Read more…

Tomorrow we (the Akzent WG) will hep to launch Windows 7. Well, we will not actually push a button or so, but we will celebrate the launch with the Microsoft and PR13 people in Hamburg.

Why us? Because we almost won the “Aud!max und Microsoft suchen Deutschlands Digitalisten-WG” Contest. Well almost… The jury chose these guys and we are on second or third place… or fourth… who cares. Congratulations to Sarah, Nico and Markus and have fun with the stuff worth 5.000€!

That would have been so great to win, but it is, as it is. The cool thing is that we were not left empty-handed. Microsoft and PR13, Microsoft’s PR agency for Windows 7 and Xbox, invited us to come to Hamburg and celebrate the Windows 7 launch. Flights and Hotel on them. Nice!

BTW, this is the video we sent in:

Of course I think that our video is funnier then the one of the winners, but I have to admit I like their idea (although it is a bit long-winded). Anyways, I am very happy that we have the opportunity to fly to Hamburg tomorrow and celebrate with everybody. (Chance for us to finally get stuff worth 5.000 bucks… open bar, we are coming! ;) )

Ah and another BTW:
Installed Windows 7 last week. Took less than 30 minutes -> quickest Windows installation EVER! So far nothing to complain. Works fine, faster and more convenient than Vista.
And another great thing: Did not pay for it. Good thing my university is in the MSDN® Academic Alliance (MSDNAA). For those of you, who study, check if your university has an account at this alliance. There you can download Microsoft software legally and for free! If you are a student at Heilbronn University, you can find further information how to login here.

I hope Bill Gates and Steve Ballmer are in Hamburg tomorrow, have some great ideas I want to talk about… ;)

Man mag es kaum glauben, aber die Weihnachtszeit rückt von Tag zu Tag näher. Lebkuchen und ähnliche Weihnachtsleckereien gibt es seit ein paar Wochen schon in den Läden und jetzt wurde der Weihnachts-Countdown auch auf Twitter eingeläutet. Twichteln.de heisst die lustige Idee, die auf dem guten alten Wichteln basiert, wie man es aus der Schule, Uni oder Arbeit kennt. Man kriegt eine zu beschenkende Person zugelost und wird wiederum jemandem anderen zugelost, der einen beschenkt.

twichteln

Mir macht sowas riesig Spaß und freue mich, Wichteln auf eine etwas andere Art und Weise zu erleben.

Besonders gefällt mir, dass Mike Gronwald, der Betreiber der Seite, damit keinerlei finanzielle Absichten verfolgt oder für irgendeine Firma Werbung macht. Aber wer weiß, vielleicht steckt ja Jack Wolfskin dahinter und will sich auf dem Weg mit der Web 2.0 Gemeinde versöhnen :D

Nehme stark an, dass Geschenke mit einer Tatze der große Renner sein werden.

Mitmachen ist ganz einfach: Auf Twichteln.de anmelden, auf die Zulosung warten und dann ein lustiges Geschenk für denjenigen aussuchen. Sollte inkl. Versand maximal 15 € kosten. Und vor Weihnachten bekommt man dann auch ein Geschenk zugeschickt.

Hui, jetzt freu ich mich aber auf Weihnachten! :D

As I mentioned before, I love Selim Özdogans books. During the summer holidays I read his recent book “Zwischen zwei Träumen” (Between two dreams). Unfortunately it is only available in german, that is why my review will also be in german. But for those of you who nevertheless want to know, what this is all about, you can read Katy Derbyshire’s english review:

Take a pinch of Clockwork Orange. Add a large portion of Carroll, Coleridge and Blake and a couple of thrillers, preferably the kind where innocent people are hounded by gangsters. Top it all off with a whiff of Life on Mars, a healthy dose of cynicism and a wooly hat full of reggae. Light the blue touch paper and stand well back!… [read more on lovegermanbooks.blogspot.com]

Da ich ich kein großer Fan von Buchkritiken sind, die zu viel über den Inhalt verraten, werde ich auch hier nicht ausführlich über den Verlauf der Geschichte berichten, sondern mehr darüber, was mir an “Zwischen zwei Träumen” gefallen hat. Damit man aber ungefähr weiß, worum es geht, hier der Buchrücken:

Was wäre, wenn man Träume konsumieren könnte? Selim Özdogan nimmt uns mit in jene Welt: Sein Held Nesta liebtes, Musik zu hören, Bassstaub zu rauchen und Träume in Tropfenform einzunehmen, um der Realität für kurze Zeit zu entfliehen. Anderen wie Tedeisha ist es gelungen, mit dem Träumen Geld zu verdienen. Sie wird ein Star, während Nesta sich in den Traumgebilden anderer verfängt. Sein Leben entgleitet ihm. Als er dies merkt, scheint es schon zu spät zu sein … Auf einfühlsame und eindringliche Weise erzählt Selim Özdogan von den Menschen, die die Fähigkeit verloren haben, ihren eigenen Traum zu leben, und denen die Träume anderer dazu dienen, ihrem Dasein Sinn zu verleihen. Er schafft eine außergewöhnliche fiktionale Welt. Und beschreibt damit doch die, die wir kennen. Wer sind wir im Schlaf und wie real ist das, was wir Wirklichkeit nennen?

Falls jemand gerne eine ausführlichere Beschreibung hätte, findet man die hier. Das ist ein Review/eine Zusammenfassung, der/die Selim Özdogan selbst sehr gut gefällt. Das hat er zumindest in seinem Newsletter behauptet, den ich an dieser Stelle jedem nahe lege zu abonnieren.

Während meinem Urlaub hatte ich genügend Zeit und vor allem Ruhe mich voll und ganz auf das Buch einzulassen und alles andere abzuschalten. Ich war für 10 Tage in einer  Hütte in den Südtiroler Bergen ohne jeglichen Kontakt zur Außenwelt. Kein Strom, kein Internet, kein Handy, nur leckeres Essen, Feuer, kaltes Bergwasser, ein guter Freund und “Zwischen zwei Träumen” zur Unterhaltung. Hatte etwas von einer Askese, nur ohne den Verzicht auf weltliche Leckereien :) .

zzt“Zwischen den Träumen” ist 448 Seiten lang bzw. kurz wie ich schnell feststellen musste. Die Geschichte hat mich so gefesselt, dass ich das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen hatte. Während dem Lesen fühlte ich mich teilweise in eine wunderschöne, surreale und fantastische Welt versetzt. In dieser Welt gibt es eine Droge mit dem wundervollen Namen “Basstaub” und eine Pflanze namens “Klingende Minze”, die wunderschöne Töne von sich gibt wenn man eine zerdrückt. Diese Eindrücke ließen bei mir ein sehr surreales Bild dieser Welt entstehen: Es kam mir teilweise vor, als wäre ich in einem Bild von Salvador Dalí gelandet, dem großen Surrealisten. Weite Horizonte, bunte Farben, verstörende aber zugleich wunderschöne Motive in einem (Traum-) Mix aus Freude, Furcht, Verlangen, Musik, Sex und Spiritualität.

Das besondere an der Geschichte ist zudem, dass die Träume teilweise ganz eigenständige Geschichten in der Geschichte sind. Wer wie ich begeistert ist von Selim Özdogans Kurzgeschichten Bändern, dem wird dieses Buch mit Sicherheit ebenso gut, wenn nicht besser gefallen. Großartig finde ich, wie sich die Geschichte entwickelt und von einem zunächst seicht fließenden, unterhaltsamen Bächlein zu einem mitreissenden Fluß voller aufregender Gefühle und inspirierender Spannung wird. Bevor ich abends ins Bett gegangen bin habe ich mir teilweise gewünscht, dass sich die Geschichte in meinen Träumen weiterentwickeln würde.

Was mir an Selim Özdogans Büchern schon immer gefallen hat, ist, wie er einen auch zum Nachdenken bringt indem er wunderschöne, wahre, inspiriernde, motivierende, weise und/oder philosophische Sätze schreibt. Hier meine Lieblingszitate aus “Zwischen zwei Träumen”:

  • Die Wirklichkeit gehört allen, jeder betrachtet sie anders, und jeder glaubt, er würde etwas verstehen. (S. 13)
  • Der Tanz ist der Funke der Lust. (S. 38)
  • Kopf hoch, wenn der Hals auch dreckig ist. (S. 53)
  • Die Wort fehlen eigentlich überall, und wir reden in die Lücken hinein, in der Hoffnung, dass uns jemand versteht. (S. 61)
  • Wenn du nachts nicht rausgehst, wie sollst du dann wissen, dass es Sterne gibt? (S. 144)
  • Der Tod ist Gottes Befehl, wenn nur die Trennung nicht wäre. (S. 148)
  • Die Träume, die wir weinen, verdunsten vielleicht, aber sie verschwinden nicht. (S. 162)
  • Es ist leicht an etwas zu glauben, das mit dem übereinstimmt, was man ohnehin schon weiß. (S. 202)
  • Liebe das Leben, das du lebst, und lebe das Leben, das du liebst. (S. 215)
  • Aus Langsamkeit entsteht Vertrauen. (S. 313)
  • Die Regeln sind für den Menschen, nicht der Mensch für die Regeln. (S. 425)
  • Meine Empfehlung: Kaufen, lesen, genießen, träumen!

    Und falls Selim Özdogan mal in deiner Nähe liest: hingehen, zuhören, genießen, träumen!

    Soeben erreicht mich die Ankündigung dieser kleinen Vortragsreihe an der Hochschule Heilbronn: IT im Tourismus.
    Es sprechenVertreter verschiedener Softwarehersteller der Touristik/ Hospitality Branche. Finde den Mix sehr ansprechend und werde mir die Vorträge der Herren definitiv zu Gemüte führen. Hoffe dadurch einen Einblick hinter die Kulissen der Buchungsmasken zu bekommen und zu erfahren, was in Zukunft zu erwarten ist.

    19. Oktober 2009: Herr Marcel Van De Wal – Travelport
    26. Oktober 2009: Herr Martin Werner – Bewotec GmbH
    2. November 2009: Herr Günther Schwamborn – TIS GmbH
    16. November 2009: Herr Jörg Hauschild – Midoco GmbH
    23. November 2009: Herr Markus Kretschmer – ISOTRAVEL
    30. November 2009: Herr Enst Recla – Hotline GmbH
    7. Dezember 2009: Herr Stefan Bezold – Amadeus Hospitality

    Am 16. November werde ich allerdings in Frankfurt bei der „University meets Travel Industry – Networking into your future“ Veranstaltung des Travel Industry Clubs sein und mich mit potentiellen Partnern für meine Masterthesis in Verbindung setzen. Kommt noch jemand dahin, der diesen Blog liest? Vielleicht ist ja jemand dabei, der sich vor Ort näher mit mir unterhalten möchte.

    Hab mich noch nicht festgelegt, habe aber momentan folgende Interessensgebiete: Hotel Development/ Strategisches Management, Web 2.0 & Tourismus, Entwicklung bzw. Konzeptionierung von Buchungsportalen und Search-Engines, Unternehmenskommunikation. Freue mich darauf, neue Kontakte zu knüpfen!

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