Nach meinem gestrigen Beitrag, hat sich die Geschäftsführerin von PR13, Sabine Reinhart, zu Wort gemeldet. Sie meint, dass ich wohl ein paar Dinge mit dem falschen Signal versehen hätte und mir „vermeintlich clever und Skandal-fündig eine Geschichte zusammengereimt“ hätte. Stimmt, hab mir das zusammengereimt, hab ich ja auch reingeschrieben.
Dann meint sie, dass ich PR13 mehrfach „verdächtige“ Vetterles-Geschäfte zu betreiben. Dem Aufmerksamen Leser wird jedoch aufgefallen sein, dass ich PR13 in dem Beitrag nicht ein einziges Mal verdächtigt habe, Vetternwirtschaft zu betreiben. Ich habe lediglich geschrieben, dass solche Sachverhalte im Schwabenland als „Vetterleswirtschaft“ bezeichnet würden. In keinster Weise wurde PR13 bezichtigt, tatsächlich Vetternwirtschaft betrieben zu haben.
Der einzige Verdacht, der tatsächlich auch als solcher geäußert wurde, war dass sich M. und K. schon seit längerem kennen, was uns auch aus erster Hand bestätigt wurde. Alle anderen Äußerungen waren eindeutig als persönliche Eindrücke bzw. Meinungen markiert und sind daher wohl kaum als Bezichtigungen misszuverstehen. Stichwort: Meinungsfreiheit.
Thema Jury
Ich erspare euch an dieser Stelle den lächerlichen Versuch Frau Reinharts mich für blöd zu verkaufen und konzentriere mich auf die Fakten.
Laut Frau Reinhart setzte sich die Jury folgendermaßen zusammen: PR13 hatte eine Stimme, Audimax ebenfalls und Microsoft eine ungenannte Zahl von Stimmen. Für PR13 hat Frau Reinhart selbst abgestimmt, Audimax hat zunächst intern abgestimmt und daraus eine Stimme geformt, von Microsoft ist wie gesagt nichts bekannt. Haben aber wohl keine der stimmberechtigten Damen an diesem Abend persönlich kennengelernt. Deswegen verzeiht sie uns hier unser Nichtwissen. Sehr freundlich, Danke.
Thema Beziehung PR13 – Gewinner-WG
Zunächst noch eine Korrektur meinerseits: Habe fälschlicherweise aus der Mitbewohnerin der Gewinner WG eine A. gemacht. Sie heißt aber S..
Scheint, als wäre Hamburg ein Dorf. Da kennen sich alle irgendwie über ein bis zwei Ecken. Deswegen will ich euch ungern die von Frau Reinhart wunderschön formulierte und unterhaltsame Erklärung des umfangreichen Beziehungsgeflechtes vorenthalten. Muss ich aber leider machen, da ich mir mit der Rechtslage nicht sicher bin und ich im Moment schlecht einschätzen kann, wie böse Frau Reinhart auf mich ist. Habe mich jedenfalls köstlich über den Abschnitt amüsiert.
Habe kurz mit dem Gedanken gespielt, ob ich eine Top 3 der uninteressantesten bzw. unrelevantesten Facts dieses Statements aufführen soll und den Gedanken gleich wieder verworfen. Wir wollen doch nicht durch Ironie oder gar Zynismus vom eigentlichen Thema ablenken…
Kurz die relevanten Facts zusammengefasst:
- Frau Reinhart kannte vor dem ersten Aufeinandertreffen beim Shooting mit der WG keinen der Bewohner
- M. kennt wohl viele Menschen in Hamburg
- K. kannte M. bereits “von früher über ihren Freund”
- K. hat erst Anfang September bei PR13 angefangen, der Wettbewerb startete bereits im Juni
Ich will Frau Reinhart an dieser Stelle Glauben schenken und bin davon überzeugt, dass PR13 keine Vetternwirtschaft betrieben hat.
Abschließend möchte ich noch klar und deutlich festhalten, dass ich nichts gegen die erwähnten Personen habe und sie auch schätze. Weder wollte ich irgendjemanden bloßstellen, noch persönlich angreifen. Falls trotzdem der Eindruck entstanden sein sollte und ich jemanden verletzt haben sollte, bedaure ich das zutiefst und möchte mich hiermit in aller Form dafür entschuldigen.

