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Yesterday I was at a meeting of the Marketing-Club Region Stuttgart e.V.  where Michael Pluta was holding a lecture  of how to save the long established company Märklin. Mr Pluta is the insolvency administrator of Märklin. But since I am tired and some things are better explained in german, I am writing the rest of the articel in german.

Dank der netten Einladung vom Moritz, hatte ich gestern Abend die Möglichkeit beim Treffen des Marketing-Clubs Region Stuttgart teilzunehmen. Heutiger Gast war Michael Pluta, der zurzeit die Insolvenz des Traditionsunternehmens Märklin verwaltet. Er erklärte in seinem Vortrag, was sich hinter den Kulissen einer Insolvenz tut und wie es zum Teil dazu kommen konnte. In sehr sympathischer Art und Weise erzählte er vom Unternehmen und den Ereignissen der letzten Monate. Da ich selbst nicht wirklich Eisenbahn-affin bin erspare ich mir und den ebenso uninteressierten Lesern Ausschweifungen darüber, wie toll diese kleinen Eisenbahnmodelle sind.

Interessant war der Vortrag für mich, weil ich zum einen bisher wenig über Insolvenzen gehört habe und mich nicht wirklich mit dem Thema auskenne, und zum anderen, weil es in dem Vortrag weniger um Marketing sondern mehr um Management ging.

Beispielsweise wurde erläutert wie früher Berater engagiert wurden, diese rund 7Mio. Euro gekostet haben und jetzt wegen schlechter Beratung von einem Investor verklagt werden. (Die Ganze Geschichte hierzu bei ftd.de). Außerdem wurde aufgezeigt, welch schlechten Einfluss ständig wechselnde Geschäftsführer haben, die zudem nur auf kurzfristigen Profit aus waren und wie viel Geld das verschlingt.

Die Herausforderung besteht für Märklin also nun wieder alte Sammlerherzen wieder schneller zum schlagen zu bringen und diese zu (re-)aktivieren wieder oder mehr Märklin Artikel zu kaufen. 80% der Märklin Kunden sind laut Pluta der Sammlerzielgruppe zuzuordnen. Kinder machen also den kleineren Teil des ganzen aus und sind mehr als zukünftige Zielgruppe zu betrachten, die jetzt schon mit Mäklin Bahnen sowie mit den Werten für die Märklin steht, in Berührung gebracht werden sollen, damit sie auch später, wenn sie Geld haben, teure Märklinsammlerstücke kaufen. (Wie das Unternehmen gerettet werden soll gibt es auf Welt online zu lesen.)

In dem Zusammenhang hat Herr Pluta den meiner Meinung nach schönsten Satz des Abends gesagt, der sinngemäß ungefähr so lautet:

“Es wird Zeit, dass die Leute wieder lernen, ihren Kontostand in Freude umzuwandeln.”

Dieser Satz ist eigentlich auch  der Hauptgrund, warum ich diesen Blogeintrag schreibe. Ich habe ihn unabhängig von Märklin so für mich interpretiert: Er zeigt auf eine einfache Art und Weise, wie sehr viele Menschen nur darauf fixiert sind ihren Reichtum anzuhäufen, ohne wirklich jemandem damit eine Freude zu machen. Weder sich noch anderen (evtl. Bedürftigeren).

Die Menschen sollten sich meiner Meinung nach wieder darauf besinnen mehr Freude zu bereiten. Das fängt schon bei einem einfachen Lächeln auf der Straße oder in Geschäften an, statt dem grimmigen Dreinschauen, das manche (vor allem in Deutschland) ja zur Perfektion beherrschen. Wenn man, dann noch das Glück hat Geld auf dem Konto zu haben, dann kann man das auch gut in Freude umwandeln. Manche sollten evtl bei sich anfangen, um eben diese Grimasse aus dem Gesicht zu bekommen, andere können auch schon weiter gehen und Menschen eine Freude machen, die es evtl. verlernt haben, sich zu freuen oder leider zu selten einen Grund haben dies zu tun.

Mir gefällt diese Botschaft sehr! Vielleicht habe ich das auch etwas weiter interpretiert, als es eigentlich gemeint war, aber das stört mich nicht. Finde es schön, gelegentlich solche Denkanstöße zu bekommen, wenn man auch nicht unbedingt vor einem solchen Vortrag damit rechnet.

Also, dann lasst uns unseren Kontostand in Freude umwandeln. Wo jeder anfängt, bleibt einem selbst überlassen,viel wichtiger ist, dass man es überhaupt macht. Ich glaube nämlich, dass Freude ein Lauffeuer ist, im wahrsten Sinne des Wortes: Man läuft an jemandem vorbei, der sich freut, er/sie lächelt einen an und schon freut man sich auch. Es kann so einfach sein :)

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